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Die arrivée
Oh, wie bien das commence,
Il y a ein Streik en France,
Il faut umbuchen notre voyage,
Das ist vraiment eine dommage!
Trotzdem haben wir bonheur,
On arrive fast de bonne heure,
Tardé hat es zwar lang,
Mais voilà: das ist Vannes!
Le dictionnaire ist wo?
Wir müssten mal au Klo,
Faim nous avons auch,
Et nous stehen auf dem Schlauch!
Pourriez vous répéter?
Sil vous plaît !
Bahnhof verstehen wir nur,
Cest le chaos pur!
Nous wollen ein lit...
aber doch kein Lied!
Wir sind fatigués
Sagt man etwa crevés?
Ah, mais non...
Der Wecker schon sonne,
il faut déjà se lever,
um aller zum lycée !
Unsere amis sont schon dort,
Wieder Deutsch und Spanisch sofort,
Personne ne pense au français,
Was den Lehrern gar nicht plaît !
Der séjour
Alles cest différent,
alles cest intéressant,
tout ist nouveau,
tout ist so beau.
Il y a viele différences,
Entre Spanien und der France,
ça commence beim Aufstehn,
et geht bis zum Fernsehn.
Um sechs Uhr on se lève,
Ça peut rendre énervé !
Le toast vom table man mange ,
Das das die gens nicht dérange…!?
Au lycée müssen viele laufen,
in Spanien tut keiner ça brauchen,
En Frankreich on mange à midi,
en Espagne à laprès-midi !
On trouve les « tapas » en Andalousie,
Et ici les « crêpes » sind in den crêperies,
Beaucoup de fromage und baguette,
Cest alles leider très très fett!
Amanda Widmann
Brief 1(Fahrt) :
Hallo Nadine ! 3.6.2003
Wie geht es dir ? Mir gut, aber ich bin wahnsinnig müde!
Wir sind jetzt endlich angekommen. Die Reise war wirklich furchtbar lang und auch nicht gerade leicht. Eigentlich sollten wir mit einem normalen Zug von Málaga nach Madrid fahren, dann mit dem Nachtzug bis Poitiers und von da aus weiter mit dem Bus bis Vannes. Aber die Franzosen sind im Streik und haben
uns damit einen Strich durch die Rechnung gemacht. Den Zug nach Madrid konnten wir wie geplant nehmen, aber in Madrid hatten wir ungefähr fünf Stunden Aufenthalt, bis wir mit dem Nachtzug bis nach Hendaye, also bis zur Grenze, weitergefahren sind.
In Madrid durften wir auf eigene Faust losziehen. Wir sind zu fünft ins Hard Rock Café gegangen. Es war wirklich super!
Der Nachtzug war alles andere als toll. Zuerst war die Platzverteilung ein Problem, weil es ja nur eine Notlösung war. Außerdem waren die Abteile wirklich winzig und in jedem Abteil waren sechs „Betten und wir haben dort sogar mit sieben Personen geschlafen. Das heißt, wenn wir überhaupt geschlafen haben, denn allzu viel Schlaf haben wir natürlich nicht bekommen...
Morgens sind wir dann an der Grenze angekommen und mit dem Bus weitergefahren, wo viele den versäumten Schlaf nachgeholt haben. Uns ist aufgefallen, dass die französische Landschaft ganz anders ist als die spanische, aber dafür ähnelt sie der deutschen. Alles ist wunderbar grün und teilweise sieht man weit und breit nur Felder und ein paar Büsche.
Nachmittags sind wir endlich in der Schule angekommen, wo uns die Gastfamilien abgeholt haben. Wir sind „nach Hause gefahren, haben uns bekannt gemacht, haben gegessen und ich habe endlich geduscht. Und jetzt freue ich mich nur noch auf das Bett (ich habe ein eigenes Zimmer).
Machs gut, bis bald.
Brief 2(Rennes) :
Hallo Nadine !
Wie geht es dir ? Mir gehts gut hier.
Wir waren gestern in Rennes. Das ist die Hauptstadt der Bretagne. Zuerst hatten wir eine kleine Führung mit einem Geschichtslehrer. Er hat uns erzählt, dass früher ein Großteil der Stadt abgebrannt ist, weil eine Schreinerei in Brand geraten ist. Fast alle alten Häuser sind zerstört worden. Aber einige sind wieder aufgebaut worden, wie zum Beispiel das Parlament, das erst 1999 fertig geworden ist, aber das dient jetzt nur noch als Gericht. Wir haben auch ein paar Häuser gesehen, die den Brand überstanden haben und in der für damals typischen Bauweise errichtet worden sind. Er hat uns erklärt, dass es früher nur ganz kleine Fenster gab, weil die Bauweise keine größeren Fenster zugelassen hat. Bei einigen Häusern hat man versucht, größere Fenster einzusetzen, was zur Folge hatte, dass die gesamten Häuser völlig schief wurden und nur durch Renovierungen erhalten werden konnten. Aber heute gibt es auch in den alten Häusern größere Fenster, die im Zuge von Restaurierungen eingesetzt wurden.
Später hatten wir noch Zeit, auf eigene Faust loszuziehen. Wir haben uns zu viert Geschäfte angeschaut und nach Mitbringseln gesucht, allerdings nur begrenzt erfolgreich. Dann wollten wir uns ein kleines, gemütliches Café suchen, aber das war leider gar nicht so einfach. Es war alles voll! Später haben wir erfahren, dass hier pünktlich zu „midi gegessen wird; es war also kein Wunder, dass wir so lange suchen mussten. Schließlich haben wir ein winziges freies Tischchen gefunden, um das wir uns dann gezwängt haben. Wir haben alle Crêpes gegessen, und weil sie so gut waren, haben wir gleich noch eine hinterher gegessen. Die sind wirklich klasse! Wir hatten hinterher zwar ein bisschen schlechtes Gewissen, aber man gönnt sich ja sonst nichts!
Danach haben wir uns auf den Weg gemacht, um den Treffpunkt zu suchen und wie es sich herausgestellt hat, war es eine gute Idee, sich rechtzeitig auf den Weg zu machen, weil er gar nicht so einfach zu finden war. Wir haben mehrere Leute gefragt, unter anderem zwei Mädchen in unserem Alter. Sie schauten uns ziemlich unsicher an. Wir haben uns schon wieder zum Gehen gewandt und stellten lautstark fest, dass das ja auch Ausländer waren, als die Mädchen sich umdrehten und sagten, sie wären auch Deutsche. Da war das Gelächter groß! Eine Frau war so freundlich und hat uns sogar bis zur richtigen Abzweigung begleitet. Sie hat sich richtig nett mit mir unterhalten und ich merke, dass mir das Französisch immer leichter fällt.
Schließlich haben wir einen Platz gefunden, den wir für den richtigen hielten. Etwas später sind wir jedoch unsicher geworden und sind noch etwas weiter gegangen und haben dann auch unsere Gruppe und den Bus gefunden. Allerdings fehlten noch vier Personen. Ich dachte sie wären vielleicht an dem Platz, an dem wir vorher auch waren, und sagte unserem Lehrer Bescheid, dass ich dort nach ihnen sehen würde. Kaum war ich um die Ecke gebogen, als mir auch schon drei von ihnen entgegen kamen. Wir gingen wieder zur Gruppe und fingen an, uns Sorgen zu machen. Wo konnte sie sein? Ich versuchte sie auf dem Handy zu erreichen, aber es gelang mir nicht. Eine andere Freundin schaffte es schließlich, eine telefonische Verbindung herzustellen und wir bekamen heraus, wo sich der „Ausreißer in etwa befand. Wir gingen ihr entgegen und kurz darauf sahen wir schon, wie sie auf uns zu rannte. Selbstverständlich gab es Vorwürfe, aber letztendlich waren wir einfach nur froh, dass alles glimpflich ausgegangen ist.
Dann sind wir mit dem Bus zur Schule zurückgefahren. Ich bin dann mit meiner Austauschpartnerin noch kurz ein bisschen einkaufen gegangen und dann zu ihr nach Hause gefahren. Wieder ein Tag zu Ende. Ich bin hier abends immer furchtbar müde und bin froh, wenn ich im Bett liege!
Das wars erst mal wieder, machs gut, bis dann, Ciao!
Angela Steffens
Les Crêpes
1.Mehl, Salz, Eier in die Schüssel geben, verrühren und nach und nach Flüssigkeit und zerlassene Butter zufügen.
2.Den Teig mit einem kleinen Saucenlöffel, Fassungsvermögen ca. 4 Esslöffel, in die heiße Pfanne geben. Den Teig durch vorsichtiges Schwenken gleichmäßig verteilen.
3.Die Crêpe bei mäßiger Temperatur backen, sie sollte nicht zu dunkel werden. Sobald sich die Ränder von der Pfanne lösen, kann die Crêpe mit einer Palette o.ä. gewendet werden. Fertige Crêpes bis zum Füllen warm stellen.
Quelle: prisma 2/96
Das französische Schulsystem
Das französische Schulsystem im Lycée beinhaltet drei verschiedene Klassen : Seconde, Première und Terminale, die den deutschen Klassen zehn, elf und zwölf entsprechen. In der Première wird zwischen verschiedenen Fächerkombinationen gewählt, je nach Begabung und auch mit Rücksicht auf spätere Zukunftspläne.
Es gibt verschiedene Schwerpunkte für das Abitur, wie zum Beispiel Wirtschaft, Sprachen oder Naturwissenschaften, die jedoch alle auch einen obligatorischen mathematischen Teil beinhalten. Diese drei sind die meist gewählten, aber es gibt noch weitere Kombinationen für diejenigen, die sich spezialisieren wollen.
Die Seconde wird als letzte Orientierungsstufe angesehen, während die beiden folgenden Jahre zur Vorbereitung des Abiturs dienen. Am Ende der Première werden alle Schüler in Französisch geprüft. Wenn sie bestehen, gehen sie in die Terminale über, andernfalls wiederholen sie die Première. Weiterhin muss gesagt werden, dass eine Note, die ein Lehrer einmal gegeben hat, unter keinen Umständen angezweifelt werden kann.
Außerdem gibt es nur ein Zentralabitur, was die Vorbereitungen erschwert, da auch die Lehrer nicht einschätzen können, welche Aufgaben an die Reihe kommen. Diese Aufgaben kommen in Umschlägen, welche vor den Schülern geöffnet werden müssen. Pro 25 Schüler muss es zwei Lehrer zur Aufsicht geben.
Die höchste erreichbare Punktzahl ist 20, die aber nur äußerst selten erreicht wird. Der Durchschnitt, der von den meisten der Schüler angestrebt wird, liegt bei zehn Punkten.
Angela Steffens
Die lange fahrt nach Vannes und die ersten Eindrücke :
Nach der langen anstrengenden Fahrt im Zug sind die Schüler der Klasse 10 von der schönen Region Marbellas um ca. 17 Uhr in Vannes angekommen. Die letzten Kilometer stieg die Aufregung und jeder machte sich über die Was-soll-ich-sagen-Frage Gedanken. Als die Schüler endlich nach rund 250 km im lycée Saint-Paul ankamen, war die Freude groß und die Angst vor der Was-soll-ich-sagen-Frage verflog sofort.
Natürlich war es erst einmal ungewohnt und vielleicht auch erst mal peinlich, französisch ganz locker anzuwenden, trotzdem machte man sich später immer weniger Gedanken über die Auswahl an Wörtern, die man benutzt. Zu Hause angekommen wurde man erst der Familie vorgestellt und anschließend um ca. 19 Uhr die erste richtige Mahlzeit eingenommen.
Dies ist jedoch nur eine Einführung dieser Reportage, denn ich möchte nun über die landschaftlichen Eindrücke auf der gesamten Fahrt von Malaga nach Vannes sprechen.
Zunächst muss ich hinzufügen, dass Spaniens Natur nicht sehr vielfältig ist, zumindest ist das ein persönlicher Eindruck. Die rote Erde, die in ganz Spanien zu finden ist, war auf der Fahrt sicherlich kein seltenes Bild. Auch der Pflanzenwuchs ist nicht sehr üppig und ich glaube, die häufigste Pflanze, die man zu sehen bekommt, ist eindeutig die Pinie. Weiter Richtung Norden findet man ein zahlreiches Vorkommen an Gräsern, die eindeutig einen deutschen Eindruck machen .Der weiterführende Nachtzug verschaffte uns leider keinen Einblick in die Natur.
Am nächsten Tag, endlich im Norden von Spanien angekommen, fuhren wir mit einem Bus Richtung Vannes. Hier war mein Eindruck ziemlich vielfältig, was die Natur betrifft, denn auf dieser Fahrt war die Landschaft mit Gräsern, Pappeln und Laubbäumen durchzogen, aber gerade diese Vielfalt fand ich sehr schön .
Katrin Renz
EL SISTEMA ESCOLAR FRANCES
Este sistema escolar francés, el liceo, consta de tres cursos, seconde (Klasse 10), première (Klasse 11) y terminale (Klasse 12).
En el curso de première tienen la opcion de escoger asignaturas entre las que mejor se les dan y dependiendo también de lo que quieran estudiar mas adelante en la universidad .
Tienen diferentes bachilleratos, como el tecnológico, de letras o de ciencias. El mas demandado es el de ciencias, ya que si no se te da bien, siempre se puede cambiar al tecnológico o de éste de letras. pero estos tres consisten de una base de matematicas obligatoria. Estos tres son los mas aclamados, pero hay varios mas, éstos están mucho mas especificados en un determinado trabajo o carrera y tienen asignaturas especiales, incluso prácticas.
El curso de seconde se considera como un curso orientativo, el ultimo curso antes de la preparación del bachillerato, que se prepara en dos años. Al final del primer año todos los alumnos tienen la obligación de examinarse de francés y si pasan el examen tienen la oportunidad de pasar el siguiente curso y sino repetir.
Tambien hay que decir que el sistema francés tiene como principio no poder dudar de la nota puesta por un profesor y por eso está prohibido tanto comentar como intentar cambiar una nota.
Los exámenes finales de 2° de bachillerato, terminale, son los mismos para todo el pais. Por ello los profesores no pueden especificar sus clases ya que ninguno sabe las preguntas de los examenes. Estos exámenes llegan en sobres grandes y los profesores están obligados a abrirlos delante de los alumnos antes del examen.
La nota mas alta del sistema francés es 20 , pero aquí todos se comforman con llegar a 10, ya que con esta nota se está aprobado.
Rita Ruiz
Esperanzas y dudas
Me ha gustado mucho como nos han acogido y todo. Mucha gente ya me han dicho que sus familias son muy amables. Por ejemplo a mi, al llegar me saludo con una buena sonrisa y me presento a sus amigas. Cada vez que ellos hablaban y me veia con una cara de que estaran diciendo?, se esfuerza de repetirmelo mas lento y mas facil. Espero que nuestra relacion no se rompa o algo parecido. Lo que me cuesta mucho es hablar con ella, ya que apenas la entiendo. Me gustaria hablar con ella alguna vez sin tener que pensar qué palabras tengo que usar u otras cosas. No sé todavia si todo ira de maravilla, pero por el momento va todo bien.
Sorpresas
Me ha sorprendido mucho el sistema del colegio. La gente aqui tiene su propia cafeteria con sala de fumar y se les dejan salir del colegio cuando quieran. Me parece una muy buena idea de hacer un colegio solo para alumnos a partir de la decima clase, ya que sus limitaciones se ampliarian mucho. Podriamos ir por ejemplo a la ciudad en la pausa de una hora y mas. Lo que me ha sorprendido mucho ha sido de que los alumnos tienen muchas actividades, pero para eso tienen mas colegio. Hacen teatro, arte, deportes y mas. Tienen un dia muy amplio y se levantan a las seis de la manana y vuelven a casa a las seis. Tambien me ha sorprendido de que los franceses comen mucho pan. Comen pan por la manana por la tarde y por la noche. Sin pan no hay vida francesa!
Ruth Maria Camacho Sabiers
Frankreich ist nicht nur Paris ! ! !
Wer bis jetzt glaubte, dass Frankreich nur aus Paris und Marseille besteht, der hat sich geirrt,… denn im kleinen westlichen Ende Frankreichs liegt eine Region, die Bretagne, die als eine der schönsten Regionen Frankreichs gilt und nicht nur bekannt für ihre Gastfreundschaft und Warmherzlichkeit ihrer Einwohner, sondern auch für ihre Bauten, Kunstwerke und natürlich auch typisch bretonisches Essen ist und ihren „Cidre und ihren „chouchen (einen Honig – Brandt – Wein ).
Letztes Schuljahrjahr hatte unsere Gruppe das Glück zu den Auserwählten gehören zu können, die sich dieses Stückchen Erde mal ganz genau angucken konnten…
Von dem folgenden Tagebucheintrag könnt Ihr euch überzeugen, dass unsere Fahrt ein halbes Abenteuer und die Reise alles andere als langweilig war!
Viel Spaß!!!
…So ist das, endlich kam der ersehnte Tag unserer Abfahrt. Wir trafen uns am Bahnhof in Málaga, wo uns dann zu aller Freude mitgeteilt wurde, dass unser Nachtzug, der von Madrid nach Frankreich fahren sollte, wegen Streik gestrichen worden ist... Nach einigem hin und her schienen unsere Lehrer, Dank ihrer großartigen Überzeugungskunst und ihrer eisernen Geduld es fertig gebracht zu haben, uns andere Fahrscheine zu beschaffen und so fuhren wir schließlich los...
Die ersten 2 Stunden waren erträglich , jedoch ließ die Durchblutung einzelner Körperteile langsam nach, so liefen wir in kleinen Grüppchen aus dem Abteil und gingen in das im Zug vorhandene Bistro. Versehentlicherweise blockierten wir die Bar mit unserem Aufenthalt für andere Passagiere des Zuges und wurden daraufhin auf eine sehr charmante Art und Weise von der Bedienung aufgefordert dieses zu verlassen.
Das Zugunternehmen gab sich jedoch ausgesprochen viel Mühe, und bot ein Entertain – Programm an... Es wurde der Filmklassiker „Chicago in the old 30. gespielt, welcher nicht gerade unsere Aufmerksamkeit erweckte; das führte zu Schlafpartien in allen möglichen Positionen...
In Madrid angekommen, mussten wir zunächst 4 Stunden warten. Einige von uns riefen ihre in Madrid lebende Verwandtschaft an und wurden von diesen für die Zeit abgeholt, andere nutzten den langen Aufenthalt um einkaufen oder essen zu gehen.
Gegen 23 Uhr betraten wir unseren Zug. Es gab ein Durcheinander 2-ten Grades, weil die Abteile klein waren und wir mit unseren teilweise riesigen Koffern nicht alle gleichzeitig hineinkommen konnten.
Mit der fabelhaften Manövrierkunst unseres Lehrers schafften wir es alle, in unsere Abteile zu gelangen, bevor der Zug abfuhr.
Die Nacht im Nachtzug stellte sich als sehr große Herausforderung heraus, denn die Fenster konnten nicht geöffnet werden, so dass wir gezwungen waren, die Klimaanlage auf höchste Stufe zu stellen, damit die Luft erträglicher wurde. Das Anstellen der Klimaanlage hatte zur Folge, dass sich ein sogenannter Zwiespalt, unten am Boden sehr kalt und oben sehr warm, bildete. Die meisten brachten es jedoch fertig, doch für ein paar Stunden zu schlafen.
Am nächsten Morgen weckte uns Hr. Markus und wir machten uns fertig. Daraufhin waren wir da, an der französisch-spanischen Grenze. Der Bus erwartete uns schon und es ging auch recht zügig los.
Für die ersten 3-4 Stunden herrschte völlige Ruhe, denn alle haben geschlafen ( Beweisfotos liegen vor!!!).
Nach mehreren Pinkelpausen und einem Raststopp kamen wir gegen 17 Uhr in Vannes an.
Zu unserer Verwunderung waren die Bretonen sehr, sehr freundlich und zuvorkommend und gaben sich sehr große Mühe, Kontakt mit uns aufzunehmen.
Viele bereiteten uns am ersten Tag auch französische Spezialitäten vor, um uns den Aufenthalt so interessant wie möglich zu bereiten. Jedoch waren die meisten von uns an diesem Abend sehr froh, als sie so schnell wie nur möglich unter der Dusche und im Bett waren.
Mittwoch, 4. Juni
Der erste Morgen ist angebrochen. Es erfreute uns alle, die Nacht in einem Bett verbringen zu können, das sich nicht bewegte. Das Frühstuck stellte sich als eine kleine Herausforderung heraus, die Franzosen nehmen ihre Getränke in kleinen Schälchen (bol) zu sich, was viele von uns sehr irritierte.
Danach verließen wir unser Haus und begaben uns auf den Weg zur Schule. Dort angekommen, sprach der Direktor zu uns und klärte uns über das französische Schulsystem auf.
Danach gingen wir in den Computerraum und fingen mit unseren Arbeiten an. Dann hatten einige von uns das Glück, eine Unterrichtsstunde erleben zu dürfen.
Am Nachmittag stand eine Bootstour durch den Golfe du Morbihan auf dem Programm und am Abend organisierten unsere Austauschschüler ein Abendessen in einer Crêperie.
Donnerstag, 5. Juni
Heute steht Exkursion nach Rennes auf dem Programm!!!
Wir fuhren um 8:30 Uhr los und zunächst stand eine Stadtführung an, wo wir sehr viel über diese historische Stadt erfuhren. Danach erkundeten wir die Stadt auf eigene Faust. Jeder hatte einen Stadtplan, und so liefen wir kreuz und quer durch die Stadt. Der Treffpunkt war ein Denkmal, in der Stadtmitte. Keiner ging verloren, und so ging ein weiterer schöner Tag vorbei.
Freitag, 6. Juni
Wir verpassen den Abistreich in Málaga,… na und? Die Franzosen haben ja schließlich auch einen,…und was für einen!!! Die typische Wasserschlacht war ja schon vorauszusehen,… dann kamen jedoch noch Eier und Mehl dazu,…und das alles wurde natürlich bei wunderschönem Wetter und min. 30 Cº auf unseren Sachen gebacken. Wer sich hat schützen können, der hat Glück gehabt, die anderen mussten sich umziehen. Es wurden aber Crêpes verkauft, welche vor Ort gemacht wurden, und uns die nötige Stärke gegeben haben.
Gegen 17 Uhr gingen wir mit unseren Austausch- Schülern zum Bowlen.
Und dann war es nun soweit, das Wochenende stand vor der Tür, welches wir in Obhut unserer Gastfamilien verbrachten.
Dienstag, 10 Juni
Worin unterscheidet sich ein normales, mittelalterliches Kloster vom Mont Saint Michel? Genau, dass der Mont Saint Michel zu den 7 Weltwundern zählt, denn dieser liegt am Wasser. Bei Flut wird er völlig von Wasser umschlossen und ragt dann mysteriös aus diesem, bei Ebbe liegt er wiederum ganz im Sand. Ein wunderschöner Anblick, der uns da geboten wurde, denn die Flut hatte gerade eingesetzt.
Mittwoch, 11 Juni
Heute machen wir mal eine Touristenführung durch Carnac, anschließend besichtigen wir eine Austernzucht sowie eine Sardienenfirma, die immer noch, nach dem selben, traditionellen Vorgang ihren Fisch verarbeitet und konserviert, wie es lange Familientradition ist.
Donnerstag, 12 Juni
Wir stechen in See,…aber wie,...denn wir fahren mit unseren Austauschschülern auf einen Insel, wo unsere Lehrer eine Wanderung mit uns vorhaben,…(diese stellte sich als Durchquerung der halben Insel heraus). Dort angekommen, hatten wir erstmal ein gemütliches Picknick und durften dann die Insel auf eigene Faust erkunden,… jedoch waren wir alle ziemlich faul… und legten uns in die Sonne, hörten Musik…und badeten im Meer.
Zu Hause angekommen bereiten wir uns schon auf die Abschiedsfeier vor, welche in der Schule stattfinden soll. Alles ist super toll eingerichtet,...kaltes Buffet, Getränke…
Schon schade, dass wir morgen weg müssen!!!
Freitag, 13 Juni
Um 16 Uhr treffen wir uns an der Schule,…was machen wir zuvor? Wir gehen in die Stadt…und lassen alles ruhig auf uns zukommen.
Dann ist es soweit,…Tränen fließen, manche sind froh, dass sie auch nach Hause kommen,…den meisten von uns fällt der Abschied sehr schwer…
Zusammengefasst glaube ich, dass sich unsere Reise gelohnt und vor allem uns viel gebracht hat. Natürlich hat jeder Ängste, wenn er in die Fremde geht, doch diesbezüglich ist es nicht notwendig, denn dort sind die Leute genauso gespannt wie wir und wissen nicht, was auf sie zukommt! Das Allerbeste ist, sich ohne Vorurteile in ein anders Land zu begeben, denn dann wird man sehr offen und herzlich empfangen, so war das bei uns zumindest.
Das war eine schöne Zeit, hier in der Bretagne,… DANKE!
Maria Mader
Quiche Bacon – York – Emmenthal
español :
Ingredientes:
- 1 rollo hojaldre "La Cocinera", no congelada. - 2 Breaks pequeños nata para cocinar. - 2 huevos. - 250 grs. bacon ahumado en lonchas finas. - 250 grs. jamón york en lonchas. - 250 grs. queso emmenthal. - Un poco sal y pimienta.
Elaboración:
Cortar muy menudito el bacon, el jamón york y el queso emmenthal. Extender con un rodillo el rollo de masa de hojaldre, colocar sobre un molde de tarta (con el papel que trae incluido) la masa extendida y pinchar ligeramente el fondo y los laterales con un tenedor. Meter al horno unos minutos. Batir los huevos junto con 1 break y medio (o un poco más) de la nata, (si se quiere incorporarle un pellizquito de sal y pimienta). Mezclar el batido con los ingredientes previamente picaditos. Sacar el molde del horno y verter sobre él el preparado. Meter al horno y dejar hacer. Comprobar con una aguja hasta que esté cuajado. Dorar levemente antes de sacar. Sacar del horno y desmoldar.Antes de servir cortar bien en cuadraditos (si es para una cena informal) o en cuñas como 1ª plato. Este entrada puede servirse caliente o fría.
Jenny Chumilla Moreno
Ingrédients : (pour 4 personnes) 4 oeufs, 75 g. de gruyère râpé, 30 g. de farine (1cuil. à s. bombée), 30 g. de beurre, 1/4 de l. de lait, sel et poivre.
Recette :
Béchamel épaisse : Faites fondre le beurre sur feu doux. Ajoutez-y la farine. Délayez sur le feu jusqu'à ce que le mélange soit légèrement mousseux. Puis versez d'un seul coup le lait froid, sel, poivre. Mélangez jusquà ébulition pour obtenir une sauce très épaisse.
Allumez le bas du four (th. 5/6). Beurrez un moule à soufflé. Séparez les jaunes d'oeuf des blancs. Ajoutez une pincée de sel dans ces derniers. Battez-les en neige très ferme.
Ajoutez à la béchamel, hors du geu, le gruyère râpé, les jaunes d'oeuf, puis, avec précaution, les blancs battus. Versez dans le moule beurré (aux 3/4 de la hauteur). Passez la lame d'un couteau entre le moule et la crème à soufflé pour qu'elle monte mieux. Faites cuire à feux moyen (th. 5/6) de 25 à 30 minutes.
Conseil culinaire : Il est prudent d'attendre que les invités soient tous arrivé pour mettre le souflé au four. Toutefois, vous pouvez le préparer un peu à l'avance (1/2 heure au plus), le verser dans son moule et le mettre au réfrigérateur jusqu'au moment de le cuire.
- Amanda Widmann
Viaje y llegada a Francia
Después de mas de un día de viaje donde también tuvimos que pasar la noche en un compartimiento de cuatro metros cuadrados que teníamos que compartir con seis personas, donde las literas estaban tan cerca las de arriba con las de abajo que no era posible sentarte sin tener que, de vez en cuando, cambiar el lado del que estaba la cabeza doblada, para no acabar con una torticulis de la muerte. Ahi se supone que teníamos que pasar la noche, donde se supone que teníamos que dormir, donde el olor de los cuartos de baño era tan fuerte que llegaba hasta todas los compartimientos.
Es de entender que los nervios que tenía al principio del viaje se me fuesen quitando durante el viaje, ya que en esos momentos lo que mas apetecía y se nos pasaba por la cabeza era el deseo de una ducha y cama. Los nervios empezaban ha desaparecer con treinta horas de cansancio y con la desesperación por llegar al destino al que ya podíamos haber llegado mucho antes, solamente con tres cuartos de hora, si hubiésemos ido en avion. Hicimos una parada en Francia para comer y debo decir, que los rumores si son ciertos y la comida francesa si es buena.
Todos nos esperaban cuando por fin llegamos a Vannes, estaba un poco nerviosa por los padres ya que a mi « corres » ya la conocía, pero cuando me cogió su madre y me dio cuatro besos con una sonrisa de oreja a oreja ya me tranquilizó saber que era simpática.
Después de cinco días aquí y con algunas extrañas costumbres como en todos los paises extranjeros, pienso que este viaje nos va ha hacer bien a todos, no solo por el cambio de un nuevo ambiente, sino porque por muy pequeñas que sean esas raras costumbres que hay aqui, se empiezan ha aceptar y se les encuentra su logica. El aire fresco de la naturaleza y los arboles que están a todo nuestro alrededor sienta bien a todo el mundo y esa es una de las cualidades de Francia que nosotros no tenemos en España y lo que nosotros tenemos en España: el sol, no se si por casualidad, pero también lo hemos encontrado aqui.
Marion Bingham-Powell
COLLAGE EINER EUROPÄISCHEN BEGEGNUNG :
DIE CREW DER DEUTSCHEN SCHULE GEHT AUF REISEN:
Am Bahnhof Málaga angekommen, ausnahmsweise pünktlich, waren trotzdem schon alle da und kaum konnte ich alle begrüßen, wurde mir bereits mitgeteilt, dass wir die Reise nicht planmäßig fortsetzen könnten (Streik der Eiesenbahner in Frankreich!).
Im Zug Málaga – Madrid mussten wir gleich erkennen, wie ungemütlich unsere Reise werden würde; auf unseren Sitzplätzen war es schwer auszuhalten, da man sich nur mit der Person unterhalten konnte, die unmittelbar neben einem saß. Somit verbrachten wir weitaus den größten Teil der ersten Etappe in einem Bistro im selben Waggon und in einer größeren Sitzgruppe in einem anderen Abteil. Wir unterhielten uns sehr nett und sprachen darüber, wie wir die Gestaltung des Aufenthalts am liebsten hätten; zum Beispiel, dass wir sehr viel Zeit gemeinsam verbringen wollen, wobei viele Angst hatten, da ihre entsprechenden Austauschpartner nicht so gerne etwas unternehmen wollen.
In Madrid angekommen, zogen wir in Kleingruppen los. Unsere Gruppe suchte Ewigkeiten nach einer Bar und an jeder, wo wir vorbeikamen, hatte einer etwas auszusetzen. Schließlich endeten wir in der schlechtesten Bar, weil keiner mehr Lust hatte, was Besseres zu suchen.
Nun traten wir den unangenehmsten Teil der Reise an, den Teil, den wir am Bahnhof in Málaga kurzfristig umbuchen mussten (statt Madrid – Poitiers, nun Madrid – Hendaya, um dann mit dem Bus nach Vannes weiterzufahren). Schon als wir einstiegen, wurde mir schlecht, der enge Gang, die schlechte Luft, die kleinen vollbepackten Zimmer, die fremden und nervösen Leute, die Fenster waren nicht zu öffnen; viele von uns hätten fast einen Kollaps bekommen. Doch schließlich lernten wir, uns dieser Situation anzupassen und wir verbrachten eine super Zeit dort, besser als wir uns je vorstellen konnten, was sich auch auf die anschließende Busfahrt auswirkte, da fast alle nur noch schlafen konnten.
Natürlich waren wir am Ende unserer Busfahrt alle wach und etwas aufgeregt, was uns in Vannes erwarten würde.
Bei mir war es so, dass ich, je mehr wir uns der Schule näherten, immer beruhigter und zuversichtlicher wurde. Ferner war ich froh, endlich anzukommen und die ungemütliche Fahrt und Anreise hinter mir zu haben.
Schließlich wurden wir sehr herzlich empfangen. Alle Austauschpartner warteten bereits auf uns und sogar andere, die wir bereits in Marbella kennen gelernt hatten. Alle freuten sich und es herrschte eine sehr aufgelockerte, entspannte, fröhliche und gute Stimmung. Schließlich trennten wir uns und jeder ging zu seinem entsprechenden Austauschpartner nach Hause.
Schon bald fiel mir auf, dass hier die Schüler ganz anders zur Schule kommen als bei uns: Während bei uns die Schule einen privaten Bustransport hat und auch viele Schüler von ihren Eltern zur Schule gefahren werden, kommen hier in Vannes die meisten Schüler mit dem öffentlichen Bus und \ oder zu Fuß zur Schule. Das lässt sich wohl ganz einfach erklären; die Schule hier in Vannes ist ganz anders gelegen, sie liegt fast mitten in der kleinen idyllischen Altstadt und die Schule in Marbella liegt ziemlich weit außerhalb auf einem Berg, umgeben von nichts als Natur, fernab von der Zivilisation.
Mit dem Verstehen der Franzosen war das ja auch so eine Sache – je mehr Zeit ich mit den Franzosen verbringe und nur französisch mit ihnen spreche, läuft es super und immer besser, aber wenn ich zwischendurch mal deutsch, mal spanisch und sogar mal englisch rede, kam es bereits vor, dass ich einen Blackout hatte und keine der vier Sprachen mehr anwenden konnte.
Im Großen und Ganzen haben sich aber unsere Hoffnungen erfüllt, denn wir unternehmen ziemlich viel alle zusammen. Natürlich unternehmen wir auch einige Sachen alleine mit den Franzosen, was unserer Aufbesserung unserer Kenntnisse sehr zu Gute kommt. Selbstverständlich kommen manchmal Missverständnisse durch Kommunikationsprobleme auf, die wir aber alle mit Witz klarstellen. Die Franzosen sind erstaunlich freundlich und gastfreundlich. Sie bemühen sich nicht nur sehr, uns zu verstehen und mit uns zu kommunizieren, auch im Straßenverkehr gehen sie umsichtiger und rücksichtsvoller mit den Fußgängern um, als wir es gewohnt sind.
Am zweiten Tag gingen wir zusammen mit unseren Austauschpartnern in die Schule und wurden dort, solange unsere französischen Kollegen Unterricht hatten, herzlich und lustig von dem hiesigen Oberstudiendirektor empfangen; er sprach unwahrscheinlich gut deutsch und erklärte uns eindringlich das französische Schulsystem und natürlich genauestens die Ausführungen dessen auf seiner Schule.
Nachmittags gingen wir mit unseren Partnern essen und am frühen Abend fanden wir alle wieder zusammen um eine Bootsfahrt, die so genannte „Tour du Golfe zu machen, wo die Franzosen leider nicht teilnehmen konnten, doch danach holten sie uns wieder ab und wir gingen alle zusammen in das nette Städtchen Vannes und aßen zusammen Crêpes und Galettes. Den Abend verbrachten wir in unserer Gastfamilie.
Am nächsten Tag stand ein Ausflug in die schöne 600 000 Einwohnerstadt Rennes, welche die Hauptstadt der Bretagne ist. Der Ausflug dauerte bis abends an und wir hatten alle viel Spaß sowohl mit der schönen Stadt an sich, als auch miteinander, denn wir hatten uns natürlich viel von unseren neuen Eindrücken und Erfahrungen in der Fremde zu erzählen. Wir besuchten dort einige Sehenswürdigkeiten, durch die wir von einem Geschichtslehrer des Lycées geführt wurden.
Der nächste Tag war der letzte offizielle Schultag der Franzosen und dort wurde an der Schule traditionell eine Art Kirmes veranstaltet, welche die Schüler zuvor selbst in Arbeitsgruppen erprobt und organisiert hatten. Zum Beispiel wurden Kunststücke wie aus einem Zirkus vorgeführt oder Spiele gespielt, auch diverse musikalische Aufführungen waren dabei. Abends gingen wir alle gemeinsam Bowling spielen, was anfangs von unseren deutschen Lehrkräften sehr ernst genommen wurde, was schließlich aber immer lockerer wurde und alle ihren Spaß hatten.
Die nächsten drei Tage verbrachten wir bei unserer Gastfamilie, wobei sich trotzdem zwar nicht alle, aber einige miteinander trafen und etwas miteinander unternahmen.
Nun waren wir bereits eine Woche in der Ferne und uns viel nicht erst jetzt auf, dass wir viele Gemeinsamkeiten mit den Franzosen hatten. Jedoch in der einen oder anderen Hinsicht waren wir sehr verschieden; für unsere Partner erschien Marbella eher als eine Scheinwelt, denn viele der Franzosen waren zwar sehr weltoffen, hatten jedoch noch nicht sehr viel außerhalb der Bretagne gesehen, was natürlich auf keinen von uns zutraf, da wir ja schließlich eine Auslandsschule sind.
Des Weiteren hatten die Franzosen mit dem anderen Geschlecht eine sehr distanzierte Verhaltensweise, was mich sehr verwunderte. Andererseits zeigten die Eltern als auch die Schüler eine deutlich aufgeschlossenere Ansicht, was den Konsum von Alkohol betraf und gingen mit diesem Thema viel natürlicher um – ein Glas Wein zum Essen gehörte für Kind und Kegel einfach dazu, was auch dazu führte, dass sich niemand über den Durst betrank, weil es etwas ganz Normales war, Alkohol zu trinken.
Zum Glück hatten wir dann am anschließenden Montag den ganzen Tag zusammen verbracht, denn wie man sich vorstellen kann, hatten wir uns wirklich mehr denn je zu erzählen und einige hatten auch das Bedürfnis, mal wieder deutsch zu reden und mit ihren Freunden zusammen zu sein, doch leider mussten die Franzosen während unseren Ausflugs zum Mont-Saint-Michel in die Schule gehen. Es handelte sich dort um eine beeindruckende Burg auf einem Berg, die ganz steil gebaut war. Oben auf der Spitze war eine Kirche und auf dem Berg waren lauter schöne Gassen mit kleinen Souvenirlädchen und Restaurants. Abends zuhause angekommen waren glaube ich die meisten von uns so kaputt, dass wir alle nur noch ins Bett gefallen sind.
Der nächste Tag war nicht weniger spektakulär, im Gegenteil, wir hatten viel zu tun, denn heute stand ein Ausflug in das nahe gelegene Carnac und Quiberon an. Dort bekamen wir eine ausführliche Auskunft über die weltberühmten Hinkelsteine, die man auch anschauen konnte. Mit dem Bus fuhren wir durch die raue, schöne Landschaft der Bretagne und besichtigten des Weiteren eine Austernfabrik, wo man auch selber probieren konnte, und eine Sardinenfabrik.
Man muss sagen, dass wir abends immer viel miteinander im privaten und nicht organisierten Rahmen unternommen haben und wirklich sehr sehr viel Spaß dort hatten.
Am letzten Tag vor der Abfahrt fuhren wir noch mal alle zusammen auf die „Ile d´Arz, eine Insel und picknickten dort gemütlich. Bis zum Nachmittag hatten wir auch die ganze Insel einmal umlaufen.
Abends gab die Schule eine Abschiedsfeier und wir feierten danach noch im privaten Rahmen wie so oft zuvor im Städtchen weiter. Ein komisches Gefühl von Traurigkeit, wieder die neuen Freunde zu verlassen, und Freude, wieder in die Heimat zu gehen, und Spaß gerade mit allen Freunden zu haben, sammelte sich in uns.
Am nächsten Tag war die große Verabschiedungszeremonie an der Schule angesagt. Vielen von uns viel es echt nicht leicht; Tränen flossen und unsere Lehrer mussten manche von uns zwingen und zerren, dass sie wieder in den Bus einstiegen.
Natürlich wurden, wenn nicht schon davor, reichlich Adressen ausgetauscht.
Eine seltene und seltsame Stille prägte die Atmosphäre des Busses, was sicht erst nach einer ganz schönen Weile legte.
Ich weiß nicht, ob die Rückfahrt mit dem Bus wirklich so viel angenehmer war als die Hinfahrt, vielleicht waren wir jetzt schon routiniert; auf jeden Fall schien es uns so und wir hatten viel Spaß, nicht nur als wir die verschiedenen schönen und einschneidenden Augenblicke des Austausches noch mal Revue passieren ließen.
Die meisten von uns fanden sich aber sehr gut mit dem Gedanken ab, wieder zuhause zu sein, als wir schließlich nach der langen Reise wieder am Bahnhof Málaga ankamen.
Noch jetzt, fast ein halbes Jahr nach dem Austausch haben viele von uns noch regelmäßigen Kontakt mit unseren neuen Freunden und wenn ich zurückblicke, möchte ich den Austausch unter keinen Umständen missen. Selbst wenn ich mich mit meinem Austauschpartner nicht verstanden hätte, hätte ich nirgendwo anders einen solchen sprachlichen Gewinn erzielen können und wenn ich mich geweigert hätte, französisch zu reden, wäre es auch so ein Austausch wie kein anderer gewesen, denn wir hatten enorm viel Spaß, lernten unter anderem unsere Mitschüler und Lehrer viel besser kennen und reden noch heute oftmals über den unvergesslich schönen Aufenthalt dort.
(Der einzige Makel, was aber ein Makel der Organisation war, war, dass wir während des Aufenthalts der Franzosen bei uns einige Arbeiten und Tests geschrieben haben, auf welche wir uns vielleicht nicht ganz so gut vorbereiten konnten, jedoch waren unsere Partner ja auch viel auf Achse, um so viele Sehenswürdigkeiten wie möglich mitzunehmen, und wir meisterten die Klasse 10 auch so.)
Wir verstanden uns während der gesamten Reise auch spitzenmäßig mit unseren Lehrkräften, die uns von Anfang an Mut und Halt gaben und sprechen Herrn Markus und Frau Ebersbach hiermit ein großes Lob und viel Dank aus.
Über die Reise kann ich nur sagen:
C´est le pied!!
Bastian Burkhard
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